Nacktscanner - Brief an Gisela Piltz
Nachfolgend ein Brief, der von Liberal Home an MdB Gisela Piltz gesendet wurde.
Liberal Home (ex-FDPWatch) – Hier sind Konsequente Liberale zuhause, die der FDP wohlwollend unter die Arme greifen, oder sie sanft zurück in Richtung Liberalismus schubsen, falls nötig. Liberal Home ist ein Projekt des Antibürokratieteams in Kooperation mit E Pluribus Unum und nimmt gern sachdienliche Hinweise über das Beitragsformular entgegen.
Nachfolgend ein Brief, der von Liberal Home an MdB Gisela Piltz gesendet wurde.
Christian Soeder von unserem sozialdemokratischen Gegenstück, dem Basisblog „Rot steht uns gut“, ist in Sachen „Nacktscanner“ so entgeistert über seine Partei, wie wir über die liberale. Wenn der Aufschrei quer durch die Basis unterschiedlicher Parteien geht, wären die Kader gut beraten, ihre Ohren aufzusperren
Ausbleibende Lichtungen des Steuerdschungels, die Debatte um so genannte Nacktscanner und die inkoheränten Äußerugen Gisela Piltz’ zu denselben gefährden die Zufriedenheit an der FDP-Basis. Betrachten wir die Reaktionen von Liberalen, die nicht in Parteifunktionen gebunden sind und sich daher unbefangen äußern können, beispielsweise auf Twitter.
— Vor nur etwas über einem Jahr! FDP-Aktuell - Kampagnen, Politik, Mitglieder, Wahl, Programm, Europa - FDP Bundespartei -
— FDP-Chronik: Die Mühen der Ebene - Politik - Deutschland - Handelsblatt.com (via 2091)
Jan Filter, Blogger und FDP-Ortsvorsitzender, antwortet bei 2091:
Warum nimmt die FDP Konzernspenden an und kann somit die Glaubwürdigkeit der Unabhängigkeit nur bedingt wahren?
Ehrlichgesagt sehe ich die Unabhängigkeit gar nicht gefährdet und ich kann das sogar ein wenig beweisen.
Diese Frage wäre eine hervorragende Gelegenheit, den Ruf als „Apothekerpartei“ loszuwerden und das zutiefst antiliberale und kundenfeindliche Apothekerprivileg zu begraben. Leider kann man nicht drauf zählen.
Es ist Jahresrückblickszeit. In der heutigen WamS würdigt Politikredakteur Richard Herzinger die drei in diesem Jahr verstorbenen liberalen Vordenker Otto Graf Lambsdorff, Werner Maihofer und Lord Ralf Dahrendorf.
Der Artikel Sozialliberal? Wirtschaftsliberal? Elementarliberal! ist höchst lesenswert. Besonders hervorzuheben ist der Schluß des Artikels.
Die leidenschaftliche Parteinahme für Würde und Rechte des Individuums hat die großen Liberalen über alle ihre Differenzen hinweg zu allen Zeiten verbunden. Sieht man durch ihre oftmals allzu glatte Fassade hindurch genauer hin, findet man diese Leidenschaft durchaus auch heute noch in der FDP.
Der unteilbare, umfassende, der adjektivlose, der konsequente Liberalismus, wie ihn das Team bei Liberal Home versteht, wird als „Elementarliberalismus“ wirklich gut beschrieben. Die Leidenschaft für denselben treibt uns an und wenn in der Welt steht, „Nachfolger gibt es nicht“, werden wir uns nach Kräften bemühen, dies bald widerlegen zu können.
Wenn schon kostenlose Zusatzprogramme zur besseren Nutzung des Online-Angebots der ARD, dann doch bitte für alle möglichen netzwerkfähigen Geräte. Aber tut es nicht auch ein normales standardkonformes Webangebot, dass jeder mit dem Browser seiner Wahl nutzen kann? Extrawürste für spezielle Endgeräte sind völlig überflüssig.
Die gesamte GEZ (samt ihrer ARD-Nutznießer) ist überflüssig. Dennoch: Weitestgehende Zustimmung, gerade was die technische Seite betrifft.